Fotzhobl

Es kann einiges passieren, wenn rockig-funkige Gitarrenriffs auf Texte im oberösterreichischen Dialekt treffen. Im Fall der Goschnrocker „Fotzhobl“ erhält man vielfältige Songs, denen sich kein Genrestempel aufdrücken lässt. „Direkt, kritisch, offen“ – so beschreiben sich die fünf Musiker aus Oberösterreich selbst. Sie verstehen es, mit Musikrichtungen zu spielen und Genres gekonnt zu dehnen und zu sprengen. Musikalisch präsentieren sich die „Fotzhobler“ demnach vielfältig – von Mundart-Rap, Funk-Elementen, akustisch instrumentierter bis hin zu elektronisch untermalter Musik reicht die musikalische Melange, die hier kreiert wird. Ein Mix, der vor allem live funktioniert. So erspielten sich die „Fotzhobler“ in kürzester Zeit einen fixen Platz in der heimischen Mundartszene.

Der Drang nach Freiheit prägt nicht nur das instrumentale Songwriting der Band, sondern spiegelt sich auch in den Texten wider. Auf direkte oder spielerische Art und Weise wird nicht selten Kritik geübt. Die Musik soll zum Nachdenken genauso anregen wie zum Tanzen und Mitsingen. Mit ihrem dritten in Eigenregie produzierten Album „In Foab“ präsentierten sich die „Fotzhobler“ von ihrer authentischsten Seite, mit Liedern über Erinnerungen an alte Freundschaften („Soundtrack“), das Lebendighalten großer Lieben („A Fuaß in da heh“) oder die Sinnlosigkeit von Stammtischparolen („Zåmgwischt“). Das gesamte Album überrascht mit seiner Vielseitigkeit und wirkt zugleich überschaubar und kompakt.

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